Natürlich kann man auch für Romane und Poesie in Ungnade fallen. Aber viele der Autoren, die weltweit verfolgt werden, sind Journalisten und Blogger. Auf ihre Notlagen macht der jährliche Writers-in-Prison-Day des Internationalen PEN-Clubs aufmerksam: Manche sitzen im Gefängnis, manche müssen um ihr Leben fürchten oder um das ihrer Angehörigen.

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zum Artikel Pass auf, was Du schreibst! Die Macht der Worte

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In westlichen Demokratien gibt es das zum Glück nicht, noch können wir verfolgten Autoren Exil gewähren. Bei uns kann fast alles publiziert werden. Hier werden keine Schriftsteller und Journalisten mundtot gemacht. Das ist Freiheit.

Aber haben unbequeme Enthüllungen über politische und ökonomische Missstände im Reich der Freiheit überhaupt noch Konsequenzen? Es ist schon paradox. Unsere kostbare Meinungsfreiheit führt auch dazu, dass immer weniger für bare Münze genommen wird. Dass es die eine Öffentlichkeit nicht mehr gibt. Und dass Regierungen womöglich nur warten müssen, bis sich der Sturm der Entrüstung gelegt hat - siehe Panama Papers und folgende. Und dann weiter machen wie immer?

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