Eine Frau soll Parteivorsitzende der SPD werden. Zunächst kommissarische Parteivorsitzende. Andrea Nahles, die derzeitige Fraktionsvorsitzende, wäre dann die erste Frau in der Geschichte der 155 Jahre alten Partei. Endlich - könnte man sich freuen, aber die Stimmung ist nicht danach.

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Nahles wird es nur, weil Martin Schulz nicht mehr will. Davor wollte der Mann aus Würselen noch Außenminister werden. Demnächst ist er nur noch Abgeordneter. Und Andrea Nahles würde ihre Amtszeit mit einer internen Debatte beginnen: ob ihre Verabredung mit Schulz, den Parteivorsitz zu übernehmen, wirklich eine so tolle Idee war. Und dann läuft der Countdown: die Genossen müssen ja erst einmal davon überzeugt werden, für die GroKo zu stimmen: in sieben Regionalkonferenzen vom 17. bis 25 Februar.

Die No-GroKo-Tour der Jusos, allen voran ihr ambitionierter Bundesvorsitzender Kevin Kühnert, 28 Jahre jung, geht durch 20 Städte. Und am 4. März steht dann fest, ob die nächste Bundesregierung erneut von einer großen Koalition gestellt wird oder nicht. Es könnte ungemütlich werden für die neue Vorsitzende und ihre Partei.

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