Andrij Melnyk wurde im Dezember 2014 zum Botschafter der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland berufen. Zuvor war der promovierte Jurist für neun Monate Vize-Minister des Ministerkabinetts der Ukraine für Außenpolitik und europäische Integration. 

Bereits 1997 trat der 42-jährige in den diplomatischen Dienst ein. Melnyk war Mitglied vieler offizieller Delegationen der Ukraine, zum Beispiel beim Treffen des Exekutivrats der Organisation für das Verbot chemischer Waffen in Den Haag. Er war u.a. auch Mitglied der Kommission für die Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis in Hobart. Melnyk diente auch als Experte der Ukraine im Sachverständigenausschuss für die Bekämpfung des Menschenhandels, CAHTEH in Straßburg.

Andrij Melnyk ist Autor von vielen Publikationen im Bereich des Völkerrechtes. Er spricht neben seinen Muttersprachen Russisch und Ukrainisch auch fließend Deutsch und Englisch. Im "hr2-Doppelkopf" spricht der Ukraine-Botschafter über das Verhältnis zwischen Deutschland und der Ukraine und begründet, warum die Ukraine, trotz früherer Absage, seit Juni dieses Jahres wieder Mitglied der NATO werden will. Außerdem erläutert er die Bedeutung des Assoziierungsabkommens zwischen der Ukraine und der EU, das Anfang September dieses Jahres in Kraft getreten ist.

Gastgeberin: Karin Röder

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