Anselm Weber war schon einige Male in Frankfurt "stationiert", hat eine Zeit lang am Schauspiel inszeniert und in Frankfurt auch ein paar Opern auf die Bühne gebracht. Jetzt ist Anselm Weber Nachfolger von Oliver Reese am Schauspiel Frankfurt.

Weber ist einer aus der Generation von Theatermachern, die noch keinen geraden Weg brauchten, um ganz oben anzukommen, er hat als Fotograf und Kinderfilmer angefangen. Die letzten Jahre verbrachte er in Bochum, im Ruhrgebiet bekomme man in jeder Hinsicht ein dickes Fell, sagt er mit einem Schmunzeln. Oliver Reese meinte noch kurz vor seinem Abschied aus Frankfurt, Theaterintendant sei ein Traumjob, aber man brauche gute Nerven.

Wie waren die ersten Monate für den neuen Chef am Schauspiel? Auf jeden Fall hat Anselm Weber einen vollen Terminkalender im Büro und auf der Bühne, und er hat ein volles Haus, das Publikum interessiert sich für sein Theater, und dann hat er ja auch noch die Diskussion um ein altes oder neues Haus an der Backe. Wofür er sich noch interessiert, warum die Wohnung am Fluss und der Bezug zum Fußball – wenn auch nicht unbedingt zur Eintracht – so wichtig sind, erzählt Anselm Weber im „hr2-Doppelkopf“.

Gastgeberin: Daniella Baumeister

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