Dorothea Muthesius ist Musiktherapeutin, Professorin an der Universität der Künste in Berlin. Sie beschäftigt sich mit Menschen, die an Demenz erkrankt sind.

Man könnte sie auch als Musikbiografin beschreiben. Das Erleben von Musik stärkt die Identität. Mit diesem Gefühl der Selbstsicherheit ausgestattet, schwinden Unruhe, Ängste, Wahnvorstellungen und andere Begleiterscheinungen, die diese Erkrankung so schwer erträglich machen. Muthesius und ihre Kollegen gehen detektivisch auf die Suche nach biografischen Erfahrungen ihrer Patienten, knüpfen an musikalische Erfahrungen an, um das Wohlbefinden der Demenzkranken zu verbessern.

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Das hr2-Hörfest in Wiesbaden

wird virtuos, kreativ und spektakulär: Sechs Tage lang spielen Hörspielkünstler, Geräuschemacher und Musiker mit lauten und leisen Tönen. Kommen Sie vorbei!

Labyrinth des Hörens

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Aber sie und ihr Team haben auch die Angehörigen im Blick und natürlich die Pflegekräfte. Denn die bilden sie an der Universität der Künste schließlich aus. Und hier spielt Musik eine ganz wichtige Rolle.

Dorothea Muthesius nimmt als Dozentin am "Labyrinth des Hörens" am Donnerstag, 25. 01., im Rahmen des "hr2-Hörfests Wiesbaden" teil.

Gastgeberin: Andrea Seeger

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