Aus Ferry Ahrlés Feder stammen rund 10 000 Zeichnungen. Einige Ölbilder hat er gemalt, "Essig und Öl“ nennt er sie. Er hat viele Bücher illustriert und außerdem welche geschrieben.

Mit 93 Jahren arbeitet er in seinem Frankfurter Reihenhäuschen jeden Tag immer noch acht Stunden. Und das tut er gerne. Der Maler, Porträtist, Autor und Filmemacher ist nicht nur ein unermüdlicher Künstler, sondern außerdem ein großer Netzwerker, ein Kontaktriese. Das hat er mit der Muttermilch aufgesogen. Sein Vater René war einer der bekanntesten Werbegrafiker der 1920er Jahre in Berlin. Die Ahrlés führten ein großes Haus, in der die Prominenz aus und einging. Der junge Ferry kehrte mit 30 in seine Geburtsstadt Frankfurt zurück, weil er Abstand zum Vater brauchte. Die beiden teilten sich dieselben Freundinnen, das funktionierte auf Dauer nicht. In der Mainmetropole lernte er seine große Liebe kennen, heiratete und blieb. 

Gastgeberin: Andrea Seeger

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