Er hat für viele Deutsche Paris zu einem Ort der Sehnsucht gemacht: Georg Stefan Troller. Seine Stimme ist unverkennbar, weich, einfühlsam, langsam, mit dem rollenden "r" sowie einem Wiener und einem Pariser Einschlag.

1921 in Wien geboren und mit jüdischer Herkunft, musste er mit 16 Jahren fliehen. Mit 18 Jahren kam er nach Paris, wo er während der Besatzung durch die Wehrmacht untertauchen und schließlich als einer der letzten in die USA emigrieren konnte. Über diese Zeit und über seine Rückkehr nach Paris als GI und dann als Student – und dann auf Lebenszeit - unterhält er sich mit Ruthard Stäblein.

Bekannt wurde Georg Stefan Troller durch sein "Pariser Journal" mit 50 Folgen und durch seine spezielle Fragetechnik in etwa 2000 Interviews. Nachgezählt hat er die Zahl seiner Interviewpartner nicht, zu denen Stars wie Woody Allen, Kirk Douglas, Hildegard Knef oder Arthur Rubinstein gehörten. Abgesehen hatte er es aber vor allem auf das „Volk von Paris“, das heute dort nicht mehr leben kann, weil das Pariser Pflaster zu teuer geworden ist… Sein neuestes Buch trägt den Titel "Ein Traum von Paris" und enthält Schwarz-Weiß-Fotografien aus den 40er und 50er Jahren des 20. Jahrhunderts.

Gastgeber: Ruthard Stäblein

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Buchhinweis:

Georg Stefan Troller:
"Ein Traum von Paris"
Frühe Texte und Fotografien
Corso 2017, Preis: 19,- Euro

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