Henning Venske, 1939 geboren, ist ein Kriegs- und Nachkriegskind. Er erlebte die schlimmen Nachwirkungen des Kriegs: Flucht aus Pommern, Hunger, beengte Wohnverhältnisse. Niemand dachte daran, dass aus dem Jungen einer der bekanntesten und erfolgreichsten Satiriker des Landes werden sollte.

Henning Venske studierte Germanistik, Geschichte und Theaterwissenschaften und dachte daran, Lehrer zu werden. Doch dann wechselte er ins Schauspielfach. Er heiratete früh, und bereits mit 23 Jahren wurde er Vater von Zwillingen. Auch der berufliche Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Nach Theaterengagements hatten ihn Radio und Fernsehen bald entdeckt. Er schrieb und spielte Satiren für den NDR, arbeite lange für den Kinderfunk und entwickelte die "Sesamstraße" mit. Er moderierte Popsendungen mit satirischem Touch im Radio und flog auch immer wieder mal bei dem einen oder anderen Sender raus.

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Buchangaben:

Henning Venske: "Es war mir ein Vergnügen". Eine Biografie. Westend-Verlag 2014, Preis: 22,99 Euro

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Eine Zeitlang war Venske Chefredakteur der Satire-Zeitschrift "Pardon". Neun Jahre lang leitete er die Lach- und Schießgesellschaft in München und noch länger schrieb er Texte für das Ensemble. Doch es gab auch schwere Schicksalsschläge in seinem Leben. Der Sohn starb mit 45 Jahren an Krebs, die Tochter aus erster Ehe im Alter von 47 Jahren. Über sein pralles Leben berichtet Henning Venske in der Auto-Biographie "Es war mir ein Vergnügen", und im "hr2-Doppelkopf" erzählt er auch von seinem Leben hinter dem Vergnügen.

Gastgeberin: Karin Röder

(Wiederholung vom Dezember 2014)

Am 29. und 30. September präsentiert Henning Venske sein aktuelles Programm im Mainzer Unterhaus: „Satire gemein, aber nicht unhöflich“.

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