Eine Streuobst-Frucht machte ihn bundesweit bekannt: Die Champagner-Bratbirne und die brachte ihm einigen Ärger ein.

Champagner-Bratbirne
Das Objekt des Streits: die Champagner-Bratbirne Bild © picture-alliance/dpa

Als Jörg Geiger Ende der 90er Jahre aus der sogenannten Champagner-Bratbirne einen Schaumwein zu keltern begann und diesen Namen auch vorne auf das Flaschenetikett platzierte, antwortete ihm die mächtige Champagner-Industrie Frankreichs mit einem Gerichtsverfahren wegen Verletzung der Markenschutz-Rechte. Jörg Geiger musste zurückrudern. Aber sein Birnen-Schaumwein wurde zum Verkaufsschlager.

Und der gelernte Koch und Betriebswirt Jörg Geiger legte nun erst so richtig los, die Felder und Wiesen am Rand der Schwäbischen Alb nach alten Obstsorten zu durchforsten. Und zu verarbeiten: Mit seinen Säften, Seccos und Weinen gehört Jörg Geiger mittlerweile zur Spitze der Obst-Kelterer in Deutschland. Seine Produkte finden sich auch auf Speisekarten von Gourmetrestaurants. Einen besonderen Ruf hat sich Jörg Geiger mit alkoholfreien Getränken erarbeitet. Er hat mit Tannennadeln, Heublumen, Kräutern und Eichenlaub experimentiert und damit völlig neue Geschmackswelten erobert.

Gastgeber: Martin Maria Schwarz

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