Es gibt nicht viele Sängerinnen, die das können und machen, was Mojca Erdmann macht: die junge Sopranistin hat ein Faible für Neue Musik, und gleichzeitig gilt sie als DIE Mozart-Sängerin schlechthin.

Mit Neuer Musik ist tatsächlich allerneueste Musik gemeint, denn Komponisten wie Wolfgang Rihm, Aribert Reimann haben eigens für Mojca Erdmann geschrieben, und das seit Anbeginn ihrer Sängerkarriere. Sie ist die Frau für Uraufführungen, weil sie sich akribisch und analytisch präpariert, weil sie ihre Stimme so gut kennt, dass sie weiß, was man ihr zumuten und was sie leisten kann, und sie hat absolutes Gehör. Das hilft ihr, sich in den oftmals vertrackten Harmonien und Instrumentierungen zurechtzufinden. Und sie ist neugierig.

Mojca Erdmann gehört zu den Experimentierfreudigen unter den deutschen Sängerinnen auf internationalem Podium: ihr Repertoire umfasst Mahler, Mozart, Wagner. Ihre Stimme ist lyrisch – wie gemacht für Mozart - und sie hat jene dramatischen Dimensionen, die man benötigt für eine Mahler 4. Die hat sie nämlich gerade mit dem hr-Sinfonieorchester gemacht.

Mojca Erdmann steht an einem Punkt ihrer Karriere, an dem sich gerade sehr viel Neues auftut. Grund genug, um sie für ein "Doppelkopf"-Gespräch in hr2-kultur einzuladen.

Gastgeberin: Natascha Pflaumbaum

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