Man kann ihn mit Fug und Recht einen Senkrechtstarter nennen: Simon Strauß wurde mit gerade mal 28 Jahren Theaterkritiker der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

In Zeiten, in denen Feuilleton-Redakteur-Stellen eher gestrichen als neu besetzt werden, eine Ausnahmeerscheinung. Er hat Geschichte studiert und mit "Sieben Nächte" einen viel beachteten Debüt-Roman veröffentlicht. Damit wurde er gleich eine Art Sprecher seiner Generation. Hineingewachsen, wie er schreibt, in eine historisch beispiellos wohlhabende Gesellschaft, fühlt er sich einer Generation zugehörig, die sich gleichermaßen durch Ängste als auch Lebensverdrossenheit auszeichnet.

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Buchhinweis:

Simon Strauß: "Sieben Nächte"
Blumenbar 2017, Preis: 16,- Euro

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Simon Strauß ist der der Sohn des Dramatikers Botho Strauß - das Theater war höchstwahrscheinlich von frühester Kindheit an Familienthema. Ob man da automatisch Theaterkritiker werden muss – und ob gar das Internet als neues Forum für die Theaterkritik taugt, darüber spricht Ursula May im "hr2-Doppelkopf" mit Simon Strauß.

Gastgeberin: Ursula May

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