Der österreichische Kulturwissenschaftler Thomas Macho war Professor für Kulturgeschichte an der Humboldt-Universität Berlin und leitet gegenwärtig das Internationale Forschungszentrum Kulturwissenschaften in Wien.

In seinem aktuellen Buch "Das Leben nehmen" beschäftigt er sich mit dem "Suizid in der Moderne" und diskutiert die berühmten Freitode der Lucretia, des jungen Werthers, von Puccinis Tosca. Aber er widmet sich auch den Fällen von Suizidattentätern und der Problematik des assistierten Suizids. Im Gespräch mit Jochen Rack erklärt er, warum der Tod ein Wiener sein muss, wie er sich als Österreicher in Deutschland fühlte und warum der von den neuen Nationalisten favorisierte Heimatbegriff der Komplexität eines kulturell vielfältigen Europas nicht gerecht wird.

Gastgeber: Jochen Rack

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Buchhinweis:

Thomas Macho: "Das Leben nehmen.
Suizid in der Moderne"
Suhrkamp 2017, Preis: 28,- Euro

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