Was erwartet man von Ulrich Wickert in dem Jahr, in dem Frankreich, bzw. die französische Sprache, das Gastland der Frankfurter Buchmesse ist? Natürlich ein weiteres Buch über das Land, das "man lieben muss, um es zu verstehen."

Der Käseliebhaber, der in Paris auf eine französische Schule ging, hat sich bereits viele Meriten als Frankreich-Versteher erworben. Er war jahrelang Korrespondent der ARD in Paris, hat eine Reihe von Frankreich-Krimis geschrieben und hält sich in letzter Zeit häufig an der Côte d‘Azur auf. Das größte Frankreich-Risiko nahm Wickert auf sich, als er wettete, dass er rückwärts über die meist befahrene Verkehrsinsel von Paris laufen würde. Wickert hat die Wette überlebt.

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Ulrich Wickert

Frankreich muss man lieben, um es zu verstehen
Hoffmann und Campe 2017
Preis: 22,- Euro

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Im "hr2-Doppelkopf" steht aber weniger Käse im Mittelpunkt als die persönlichen Begegnungen Wickerts. Er erzählt von Emmanuel Macron, als der noch ein völlig unbekannter Spezialist für Wirtschaftsfragen war. Oder von seinen Treffen beim Tee mit dem Schriftsteller Eugène Ionesco. Wickert beobachtet den Niedergang des französischen Intellektuellen am Beispiel von Bernard-Henri Lévy und die Bedeutung der Maitresse in der französischen Politik. Und natürlich dreht sich das Gespräch auch um "l’amour", um die Liebe à la francaise.

Gastgeber: Ruthard Stäblein

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