"Plädoyers gegen das Vergessen“: mit dem Titel eines seiner Bücher könnte man auch Leben und Arbeit von Thomas B. Schumann beschreiben.

Der Kölner Publizist hat es sich zu Lebensaufgabe gemacht, vergessene und ins Exil vertriebene Autoren und Künstler dem Vergessen zu entreißen.

In seinem Bungalow in Hürth in der Nähe von Köln hat er eine riesige Bibliothek mit Exilliteratur zusammen getragen. 1995 gründete Schuman seinen eigenen Verlag, die „Edition Memoria“, die ausschließlich Werke von Exilautoren veröffentlicht.

Und seit einiger Zeit sammelt Schumann auch Bilder von Exilkünstlern. Für seine bedingungslose Hingabe für Kunst und Literatur verfolgter Künstler bekommt Thomas B. Schumann morgen in Darmstadt den Hermann Kesten-Preis der Autorenvereinigung PEN verliehen.

Heute, am "Writers in prison-day“ ist der Autor, Herausgeber, Publizist, Redner und Kurator Gast im hr2-Kulturcafe.

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