In seinem brandneuen Soloprogramm widmet Mathias Tretter sich dem Irrsinn der postdemokratischen Gesellschaft von Pop bis Populismus. Polemisch, komisch, aktuell, unterhaltsam und klug. Dafür erhält er morgen, am 13. Januar, den Deutschen Kabarettpreis. Wir sprechen mit Mathias Tretter über Anerkennung, Auszeichnungen und die Grenzen des Satirischen.

Fünfzehn Minuten Ruhm sagte Andy Warhol einst jedem Menschen voraus. Längst hat die Realität seine Prophezeiung überholt. Aus den 15 Minuten sind 140 Zeichen geworden, Ruhm bemisst sich in Klicks und jeder kann es schaffen, egal wohin. Blogger sind die neuen Journalisten, Hipster die neuen Bierbrauer, Populisten erobern Europa, im Weißen Haus sitzt ein Selfmade-Politiker. Das Zeitalter des Amateurs ist da, oder wie Mathias Tretter sagt: Dilletanz auf dem Vulkan. Dabei stellt er erstaunt fest: Expertise macht verdächtig. Wer sich auskennt, gehört zum "Establishment" oder gar zur "Lügenpresse". Der Franke mit Wahlheimat Leipzig geht gedanklich am liebsten dorthin, wo es wehtut. In seinem brandneuen Soloprogramm widmet Mathias Tretter sich dem Irrsinn der postdemokratischen Gesellschaft von Pop bis Populismus. Dafür erhält er am 13. Januar in Nürnberg den Deutschen Kabarettpreis. Im Kulturcafé ist er heute um ca. 17:05 Uhr zu Gast.

Weitere Informationen

Mathias Tretter: Pop - Tourdaten in Hessen (eine Auswahl)

31. Januar: Frankfurt, Stalburg Theater
03. März: Lorsch, Sapperlot
07. März: Frankfurt, Stalburg Theater
10. März: Darmstadt, HalbNeun-Theater
05. April: Fulda, Kulturkeller
11. April: Bad Vilbel, Theater Alte Mühle
12. April: Frankfurt, Neues Theater Höchst
29. April: Frankfurt, Stalburg Theater

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