"Bösewichter haben keine Lieder“ – die Weisheit von Dichter Johann Gottfried Seume ist im Volksmund aufgegangen und stimmt zuversichtlich: denn das Singen ist wieder ‚in‘. Knapp 60.000 Laienchöre, so wird geschätzt, existieren in Deutschland.

Dabei handelt sich es nicht nur um traditionelle Männer- oder Kirchenchöre. Rund 1,5 Millionen Menschen hierzulande widmen regelmäßig einen Teil ihrer Freizeit dem Singen – eine Massenbewegung, die man sonst eher aus dem Breitensport kennt.

Walldorfer Gospelchor
Walldorfer Gospelchor Bild © Imago

Die Freude am gemeinschaftlichen Singen ist gerade an den Weihnachtstagen gefragt.

Kann Singen die Gesellschaft verändern? fragen wir am 2. Weihnachtsfeiertag Moritz Puschke, Künstlerischer Leiter des Deutschen Chorverbands. Und kann eigentlich jeder singen? Woher kommt der wachsende Zuspruch von Chören gerade im vergangenen Jahrzehnt? Und welche Lieder werden heute gerne geschmettert? Welche bleiben  Evergreens?

Das Gespräch mit dem Leiter des Chorverbandes, MusikFestivalveranstalter und Musiker Moritz Puschke um ca 9:15 Uhr.

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Buchtipp

Stiftung Berliner Philharmoniker (Hg.): moving music. Die Berliner Philharmoniker & Sir Simon Rattle
Ein Bildband von Monika Rittershaus.
Alexander Verlag Berlin 2017,
Preis: 29,90 Euro
hr2-Kritiker: Meinolf Bunsmann

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Das Hörerwunschgedicht im Kulturfrühstück, zwischen 10:00 und 10:15 Uhr

Joachim Ringelnatz: Und auf einmal steht es neben dir

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