Jean-Michel Basquiat, Untitled, 1982
Jean-Michel Basquiat, Untitled, 1982 Bild © VG Bild-Kunst Bonn 2017 Foto: Studio Tromp, Rotterdam

Die Schirn präsentiert in einer großen Überblicksdarstellung einen der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts.

Im New York der 1970er-Jahre hinterließ Jean-Michel Basquiat auf Häuserwänden Graffiti-Nachrichten, collagierte Baseball- und Postkarten, kreierte seine eigene Kleidung, malte auf Türen, Fensterrahmen und auf riesigen Leinwänden. Heute zählt Basquiat (1960–1988) zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Aus der sich im Lower Manhattan versammelnden Kunstszene des Post-Punk-Underground kommend, eroberte das Wunderkind ohne akademische Ausbildung die Kunstwelt. Er arbeitete mit Künstlerfreunden wie Andy Warhol, Keith Haring oder auch Blondie zusammen.1982 erhielt er als bislang jüngster Teilnehmer der Documenta internationale Anerkennung.

Weitere Informationen

Basquiat: Boom for real

Schirn, Frankfurt
16. Februar bis 27. Mai

www.schirn.de

Ende der weiteren Informationen

Basquiats lebendige, rohe Bilderwelt entspringt einer Belesenheit, die sich in großen Schrift- und Textfragmenten durch das gesamte Werk zieht. Mehr als 30 Jahre nach Basquiats letzter Präsentation in einer öffentlichen Sammlung in Deutschland widmet die Schirn dem Werk des US-amerikanischen Ausnahmekünstlers eine große Einzelausstellung und zeigt eine herausragende Auswahl von über 100 Werken. Viele der Leihgaben aus internationalen Museen und privaten Sammlungen waren zuvor noch nicht in Deutschland zu sehen. Erstmals wird dabei auch Basquiats Beziehung zu Musik, Text, Film und Fernsehen in einem übergeordneten kulturellen Zusammenhang deutlich.

Aktueller Song:
Lädt
Lädt
Lädt - Lädt
Lädt - Lädt
mit