Sinclair-Haus Bad Homburg Buchwelten
Hubertus Gojowczyk, Brandbuch IV, 1972 Bild © Hubertus Gojowczyk, Courtesy Gutenberg Museum, Mainz

Zeitgenössische Künstler, die sich in ihrem Werk mit Natur und Landschaft auseinandersetzen, richten ihren Fokus immer wieder auf das Buch und die Schrift als Ausdrucksform. Aus beschriebenen Seiten oder geschnitzten Büchern werden Landschaften komponiert und aus natürlichen Materialien entstehen Buchobjekte.

Bücher und Schriften eröffnen dem Leser Bilder, Panoramen, geradezu unendlich viele „neue Welten“. Diese Landschaften erkennen die Künstler auch in den Objekten selbst: In deren Bearbeitungen kommen verschiedene naturhafte Szenarien zum Vorschein wie Horizontlinien, Berge, Täler, Schluchten und Wiesen. Märchen und Geschichten finden ihren bildhaften Ausdruck in Skulpturen, die aus den Buchseiten erwachsen oder in Büchern aus Glas, die in ihrer transparenten Anmutung verwunschene Wälder und das tiefe Meer sichtbar werden lassen.

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Buchwelten

Sinclair-Haus, Bad Homburg
1. Oktober bis 4. Februar 2018

www.altana-kulturstiftung.de

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Gedruckte Textpassagen berühmter literarischer Werke werden in Aquarelle übersetzt, die den Grenzbereich zwischen Wort und Bild überspannen. Werden Wörter oder ganze Sätze auf Buchseiten übermalt, ergeben die stehen gelassenen Worte völlig neue bildstiftende Inhalte und muten wie Wort-Landkarten an.

Auch das zerstörerische Zusammenspiel zwischen dem Buch und dem Element Feuer wird in der zeitgenössischen Kunst reflektiert: verbrannte Bücher werden zu eindrucksvollen Bildern für ihre Gefährdung durch Mensch und Natur.

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