Die große Adlerfibel von Mainz
Die große Adlerfibel von Mainz Bild © Hessisches Landesmuseum Darmstadt

1880 wurde in Mainz bei Bauarbeiten ein äußerst umfangreicher Goldschatz mit aufwändigen, fürstlichen Schmuckstücken entdeckt. Bis auf eine große Adlerfibel wurde der Schatz jedoch unterschlagen und gelangte nach Wiesbaden in den Kunsthandel.

Von dort wurde er dem Darmstädter Baron Maximilian von Heyl verkauft. Der Schmuck wurde bald schon mit deutschen Kaiserinnen in Verbindung gebracht und sollte seinen Aufstellungsort im "Deutschen Museum" in Berlin finden. Eine Gruppe "patriotischer und vermögender Männer" erwarb den Schmuck und schenkte ihn zu diesem Zweck Kaiser Wilhelm II. Am Ende des Kriegs gelangte er in die Sowjetunion, wurde nach seiner Rückkehr restauriert und nach der Wende im wieder vereinigten Berliner Kunstgewerbemuseum in einem umfangreichen Projekt untersucht.

Weitere Informationen

Der Mainzer Goldschmuck

Hessisches Landesmuseum Darmstadt
8. Dezember bis 11. März

www.hlmd.de

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Die abenteuerliche Geschichte des wohl prominentesten mittelalterlichen Schmuckensembles, die Ergebnisse der Untersuchungen und seine heutige Interpretation sind die Themen dieser einmaligen Ausstellung, die zum ersten Mal alle Teile des Schatzes vereinigt. 

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