Elena Ferrante: Die Geschichte des verlorenen Kindes
"Geschichten ungewöhnlich vieler Menschen zu einem Text verwoben." Bild © Suhrkamp

Elena Ferrantes Geschichte über zwei Freundinnen aus Neapel ist seit Umberto Ecos "Name der Rose" der erfolgreichste italienische Roman. Jetzt erscheint der mit Spannung erwartete vierte und letzte Band. Elena, die Hauptfigur, auch ihre verschwundene geniale Freundin Lila wieder finden...?

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Elena, inzwischen eine recht erfolgreiche Autorin, hat sich von ihrem Ehemann getrennt und ist mit beiden Töchtern in ihre Heimatstadt Neapel zurückgekehrt: Aus Liebe zu ihrem Jugendfreund Nino. Die Beziehung zu ihrer Kindheitsfreundin Lila, die inzwischen zur erfolgreichen IT-Unternehmerin geworden ist, bleibt widersprüchlich. Auch wenn die beiden Frauen sich entschließen, gemeinsam gegen Korruption und Mafia zu  kämpfen. Ihre Auseinandersetzungen über Politik, das Alter und die Liebe sind heftig und leidenschaftlich. Das ändert sich auch nicht, als sie mit schrecklichen Wahrheiten und Verlusten weiter leben müssen.

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Elena Ferrante: Die Geschichte des verlorenen Kindes

Band 4 der Neapolitanischen Saga
Aus dem Itanienischen übersetzt von Karin Krieger
Suhrkamp
25 Euro

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Fazit

Ein Buch, das einen hinein in einen Strudel von Ereignissen und Gefühlen zieht. Das linksmilitante Italien der 70er und 80er Jahre gehört ebenso dazu wie der Einfluss der Mafia und die stetige Selbstbefragung der Erzählerin. In grausamer Offenheit versucht sie, ihre ambivalente Freundschaft mit Lila zu ergründen. Trugbildern im Fühlen, Denken und Schreiben ist sie dabei schonungslos auf der Spur. Die "Geschichte des verlorenen Kindes" von Elena Ferrante ist ein packender Roman, den ich allen und nicht nur Ferrante-Fans empfehle.

Vorgestellt von Birgit Spielmann

Sendung: hr2-kultur, Kulturfrühstück, 1.2.2018 8:30 Uhr

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