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Aramburu zeigt, welches Unheil separatistische Bewegungen säen können. Bild © Rowohlt

Wenn ein Roman übersetzt "Vaterland" heißt und aus Spanien kommt, denkt man schnell an die Unabhängigkeitsbewegung in Katalonien. Aber nicht dort, sondern im Baskenland, spielt Fernando Aramburus ausgezeichneter Roman, der zeigt, welches Unheil separatistische Bewegungen säen können.

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zum Artikel Fernando Aramburu: Patria

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"Patria" spielt in einem baskischen Dorf nach dem Ende des ETA-Terrorismus. Die Wunden, die er hinterlassen hat, reichen tief, zerstören Freundschaften und Familien bis in die nächste Generation hinein. Dennoch: langsam scheint Versöhnung möglich.

Weitere Informationen

Fernando Aramburu: Patria

Aus dem Spanischen von Willi Zurbrüggen
Rowohlt
25 Euro

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Fazit

Ein spannender Roman, der bis zum Schluss in Atem hält. Er gibt Einblick in eine dörfliche Gemeinschaft, die unter dem Druck von Gewalt und Gegengewalt zerbricht – und in die Entstehung von mörderischem Fanatismus. Ein Thema, das auf viele Konfliktherde der Gegenwart übertragbar ist.

Vorgestellt von Ruth Fühner

Sendung: hr2-kultur, Kulturfrühstück, 29.1.2018, 8:30 Uhr

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