Die UN-Mission in Mali ist die gefährlichste der Welt. Deutschland beteiligt sich daran mit bis zu 1000 deutschen Soldaten.

Trotz der internationalen Militärpräsenz und trotz eines Friedensabkommens hat sich die Sicherheitslage in den vergangenen fünf Jahren in Mali verschlechtert.

Inzwischen leidet nicht mehr nur der Norden, sondern auch das Zentrum Malis unter islamistischer Gewalt. Das liegt unter anderem an Drogenschmugglerringen, die ihre illegale Ware auch nach Europa schaffen. Das Geld fließt in Waffen und finanziert zum Teil islamistische Gruppen, die wiederum gegen die internationale Militärpräsenz kämpfen. Bettina Rühl ist es gelungen Schmuggler zu treffen und hat erfahren, dass Frieden ihre Geschäfte behindern würde. In Chaos und Krieg florieren sie besser.

Solche Gruppen zu verfolgen, dafür hat die UN der Mission jedoch kein Mandat erteilt. Kann eine UN-Mission erfolgreich sein, wenn sie nicht gegen Kriminelle und Terroristen vorgehen darf, die den Friedensprozess torpedieren?

WDR 2018

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