Dalibor Markovic
Dalibor Markovic Bild © Ken Yamamoto

Wörter wurden gedehnt, Sätze verkürzt, Silben betont. Andere Sprachen flossen ein. In den Schreibworkshops des Projekts "Meine Orte! Meine Worte!" ging es um das Experimentieren mit Sprache und Sprechen.

Besuche im Literaturhaus Frankfurt und das Museum "Dialog im Dunklen" haben das Sprechen, Hören und Sehen neu erleben lassen. Auch daraus wurden Texte und Gedichte.

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Eine Dichterin, ein Slam-Poet, 20 Jugendliche und 100 Texte

Mit der Lyrikerin Safiye Can haben Mädchen aus dem Mädchenbüro Bockenheim die Kunst der Poesie gelernt. Der Slam-Poet Dalibor Marković hat mit Jugendlichen aus dem Kreis Offenbach das Reimen trainiert. Danach haben die Mädchen und Jungen in den Studios von hr2-kultur vor dem Mikrofon gearbeitet und ihre eigenen Texte aufgenommen.

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Sendung am 21. Januar 2018 in hr2-kultur

Themen rund um Toleranz und Respekt standen bei dem Projekt "Meine Orte! Meine Worte!" im Mittelpunkt. Jetzt kommen die Ergebnisse der Workshops ins Radio. Hören Sie eine Reportage von Christiane Kreiner: in der Kulturszene Hessen am 21. Januar 2018 um 12.04 Uhr.

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Dalibor Marković
Der Slam-Poet, Beat-Boxer und Lautkünstler Dalibor Marković ist gebürtiger Frankfurter mit kroatischen Wurzeln. Seine Kunst beherrscht der 41-Jährige so gut, dass er einen Preis nach dem anderen abräumt. Seit fünfzehn Jahren ist auf deutschen und internationalen Bühnen unterwegs. Sein erstes Buch trägt den Titel: „Und Sie Schreiben auf Deutsch?“, erschienen bei Voland & Quist.

Safiye Can
Für die Dichterin mit tscherkessischen Wurzeln wurde das Schreiben zur Kunst. "Das Gedicht lässt nicht locker, bis ich es in die Form gebracht habe, die ich möchte" – sagt Safiye Can. Ihre Gedichtbände heißen "Rose und Nachtigall", "Diese Haltestelle hab ich mir gemacht" (Größenwahnverlag) und "Kinder der verlorenen Gesellschaft" (Wallstein Verlag).

Das Projekt
"Meine Orte! Meine Worte!" ist ein neues Projekt von hr2-kultur. Es wird durch Landesmittel des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Modellprojekts „Kulturkoffer Hessen“ ermöglicht und will bewusst Jugendliche fördern, für die der Zugang zu kulturellen Ressourcen nicht selbstverständlich ist. Die Teilnahme an den Workshops ist für die Jugendlichen kostenlos, Fahrtkosten mit Bus und Bahn zu den Treffpunkten werden erstattet.

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