Das Cover von "A Pleasing Melancholy"
Das Cover von "A Plea sing Melancholy" Bild © Label BIS

Melancholie ist ein Universalbegriff zum Beispiel in der Medizingeschichte, der Psychologie oder der Theologie, von der Melancholie sprach schon Hippokrates. Aber die Melancholie ist tatsächlich ein Topos, der sich auch durch das gesamte menschliche Kunstverständnis zieht.

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Das Cover von "A Pleasing Melancholy"

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found CD-Tipp: A Pleasing Melancholy - Emma Kirkby

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In der Bildenden Kunst wurde dieser als "Schwermut" bezeichnete Gemütszustand gern illustriert, in Literatur und Musik als Thema und Motiv verwendet. Eine der musikalischen Hochzeiten der Melancholie war das 16. Jahrhundert, und das liegt unter anderem am englischen Lautenisten und Komponisten John Dowland.

Emma Kirkby singt auch mit Ende 60 noch unverwechselbar

Mit der Melancholie seiner Lieder befasst sich das neue Album "A Pleasing Melancholy". Die Interpretin ist die britische Sängerin Emma Kirkby, Meisterin der Melancholie und große Vereherin der Lieder von Dowland, in ihrer Jugend hat diese Musik eine Schlüsselrolle gespielt.

Weitere Informationen

A Pleasing Melancholy

Chelys Consort of Viols
Emma Kirkby (Sopran), James Akers (Laute)
BIS 2283, 2017, LC 3240

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Fazit

Diese Melancholie-CD eröffnet einen schönen Kosmos, die Werke sind sorgsam ausgesucht, man lernt die Spielarten des feierlich-langsamen Schreittanzes Pavane kennen, die Spielarten der angenehmen Melancholie. Und man hält einen Erinnerungsschatz in der Hand: das Album einer Sängerin, deren Stimme unvergleichlich ist.

Vorgestellt von Natascha Pflaumbaum

Sendung: hr2-kultur, Klassikzeit, 21.9.2017, 10:30 Uhr

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