Seong-Jin Cho
Seong-Jin Cho Bild © Harald Hoffmann/DG

Seong-Jin Chos Klavierspiel löst weltweit Begeisterung aus. Seine CD mit Chopin schaffte es bis an die Spitze der Pop-Charts in Südkorea. Erst kürzlich begleitete der 23-jährige Koreaner die Berliner Philharmoniker auf ihrer Tournee, als Einspringer für den erkrankten Lang Lang. Mit seinem neuen Debussy-Album zeigt Cho eine weitere Facette seines fesselnden Klavierspiels.

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Cover Debussy

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found "Cho spielt unprätentiös, behutsam und mit samtig-filigranem Anschlag." Elisabeth Hahn über die Debussy-CD

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Als Seong-Jin Cho 2015 den Internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau gewinnt, ist er gerade mal 21 Jahre alt. Während seines Studiums in Paris beschäftigt sich der koreanische Pianist intensiv mit der impressionistischen Musik. Diese CD versammelt wichtige Klavierwerke von Claude Debussy, die fast alle zwischen 1904 und 1908 komponiert wurden. Den Zyklus "Images" und die Suite "Children's Corner" zum Beispiel, aber auch die Suite bergamasque aus dem Jahr 1890. Cho spielt unprätentiös, behutsam und mit samtig-filigranem Anschlag. Und genau das braucht diese Musik auch.

Monet Seerosen
Monets Seerosen als Inspiration Bild © picture-alliance/dpa

Im Pariser Musée de L’Orangerie sitzt Seong-Jin Cho fast täglich und blickt auf Monets berühmte Seerosen. Auf die ineinander verschmelzenden Farben und das faszinierende Spiel von Licht und Schatten. Um die Stimmung des französischen Impressionismus ganz in sich aufzunehmen, besorgt sich der Pianist aus Korea extra eine Jahreskarte für dieses Museum und auch für das Musée d’Orsay. Das war 2014. Da steht Cho kurz vor seinem internationalen Durchbruch.

Weitere Informationen

Debussy

Seong-Jin Cho (Klavier)
Deutsche Grammophon
Bestell-Nummer: 00289 479 8308

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Fazit

Seong-Jin Cho zeigt mit diesem Album, dass er nicht nur ein herausragender Chopin-Interpret ist, sondern auch Debussys Musik hinreißend spielt. Passend zum 100. Todesjahr des Komponisten ist ihm somit eine ehrwürdige Hommage gelungen.

Vorgestellt von Elisabeth Hahn

Sendung: hr2-kultur, Klassikzeit, 18.1.2018, 11:30 Uhr

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