Es sind Lieder voller Hoffnungen und geheimer Sehnsüchte, aber auch voller Verzweiflung: Die Lieder jemenitischer Frauen, die schon als Mädchen verheiratet werden und mit einem ihnen unbekannten Mann weit weg vom Elternhaus ziehen müssen.

Selbstbestimmtheit? Fehlanzeige! So wanderten die Träume der jungen Frauen von persönlicher Freiheit und romantischer Liebe in die Lieder, die sie heimlich, oft improvisierend bei der Arbeit sangen.

Die Gruppe Gulaza greift diese Liedtradition auf. Und obwohl sie aus Israel stammt und ihr Sänger ausgerechnet ein Mann ist, vermitteln sich in der Musik von Gulaza all der Schmerz und die Sehnsucht auf eine sehr authentische und berührende Weise

Igal Mizrahi - Gesang + Perkussion
Ben Aylon - N’goni + Perkussion
Ian Aylon - Gitarre
Leat Sabbah - Cello

hr2-kultur sendet Aufnahmen vom 8. Juli 2017 aus der Stadtkirche Rudolstadt.

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