Die zweite Sinfonie von Johannes Brahms gilt als die am leichtesten zugängliche, die gelösteste seiner Sinfonien. Das stimmt. Andererseits aber gibt es untergründig auch Melancholie und Bedrohliches in dem Werk. Brahms selbst nannte sie "das neue liebliche Ungeheuer".

James Ehnes, Violine
Leitung: Andrés Orozco-Estrada

Kaija Saariaho: Orion
Sibelius: Violinkonzert d-Moll op. 47
Brahms: 2. Sinfonie D-Dur op. 73

(Aufnahmen vom 16. und 17. April 2015 aus dem Großen Saal)

Mit dem Violinkonzert von Jean Sibelius steht eines der bekanntesten Werke des Vaters der finnischen Musik auf dem Programm. Mit ihm stellte sich der Kanadier James Ehnes dem Publikum des hr-Sinfonieorchesters vor, ein Geiger der Extraklasse. Die "skandinavische" erste Konzerthälfte wird von einem mystisch-oszillierenden Orchesterwerk der finnischen Komponistin Kaija Saariaho eröffnet, das durch den unter die Sterne versetzten Jäger der griechischen Mythologie inspiriert wurde.

Aktueller Song:
Lädt
Lädt
Lädt - Lädt
Lädt - Lädt
mit