Eine Totenmesse, die als "Oper im Kirchengewande" daherkommt. Was heute wie ein Kompliment klingt, das war von Giuseppe Verdis Zeitgenossen als harsche Kritik zu verstehen.

Lise Davidsen, Sopran
Olesya Petrova, Mezzosopran
Georgio Berrugi, Tenor
Insung Sim, Bass

BBC Singers
Dänischer Nationaler Konzertchor
Dänisches Nationales Sinfonieorchester
Leitung: Fabio Luisi

(Aufnahme vom 9. Februar 2017 aus dem Konzerthaus des Dänischen Rundfunks)

Zu leidenschaftlich, zu pompös und vor allem zu sinnlich für die liturgische Vorlage erschien das Werk, das 1874 zunächst in der Mailänder Kirche San Marco gegeben wurde, um dann in der Scala und in den folgenden Monaten in Paris, London, Wien und an der Dresdner Semperoper seinen Siegeszug anzutreten.
Eine Totenmesse für die große Bühne, mit einem Opernorchester und doppelchörig besetzt. Mit entfesselten Klanggewalten beschwört Verdi im Dies Irae die Schrecken des Jüngsten Gerichts herauf, lässt um Errettung flehen, bevor er in anämischen Klängen über das Ewige Leben sinniert.

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