Sie ist eine der renommiertesten Geigerinnen unserer Zeit: Julia Fischer. Vor ein paar Jahren war die 34-Jährige aus München "Artist-in-residence" beim Tonhalle Orchester in Zürich. Jetzt gab es ein klangvolles Wiedersehen: mit dem 2. Violinkonzert von Béla Bartók.

Leitung: Charles Dutoit

Bartók: 2. Violinkonzert
Tschaikowsky: 4. Sinfonie f-Moll op. 36

(Aufnahme vom 22. Februar 2017 aus der Tonhalle)

Im Repertoire der klassischen Musik ist es eines der ungewöhnlichsten Werke: Béla Bartóks 2. Violinkonzert, komponiert in den späten 1930er Jahren. Verschiedenste Klangwelten treffen hier aufeinander, mit schroffen Stimmungsumbrüchen von filigran-zart bis wild und tänzerisch. Dazu gehören Zwölftonreihen ebenso wie die für Bartók charakteristischen Elemente ungarischer Volksmusik.
Anschließend erklingt in der Tonhalle Zürich die 4. Sinfonie von Peter Tschaikowsky. Auch sie ist geprägt von wechselnden Stimmungslagen. Tschaikowsky bezeichnete sie als "die musikalische Beichte einer Seele mit vielen widerstreitenden Gefühlen".

Anschließend, etwa ab 21:40 Uhr:
Schumann: Klavierquintett Es-Dur op. 44 (Leif Ove Andsnes / Artemis Quartett)
Kraus: Sinfonie C-Dur (Concerto Köln)

Aktueller Song:
Lädt
Lädt
Lädt - Lädt
Lädt - Lädt
mit