Lukáš Vondráček wusste früh schon, was er werden wollte: Beide Eltern waren Klavierlehrer, die Pianisten-Laufbahn war vorgezeichnet. Seit der 31-Jährige letztes Jahr den 1. Preis beim renommierten Concours Reine Elisabeth gewonnen hat, geht es steil bergauf mit seiner Karriere.

Lukáš Vondráček, Klavier

Novák: Vzpomínsky (Erinnerungen) op. 6
Smetana: Vier Böhmische Tänze aus dem 2. Heft
Brahms: 1. Klaviersonate C-Dur op. 1

(Aufnahme vom 10. Februar 2017 aus dem Kulturzentrum Flagey)

Zum Klavierabend in Brüssel hat Lukáš Vondráček Werke von zwei Landsleuten mitgebracht: Bedrich Smetana und Vítězslav Novák. Es sind romantische Werke aus den 1870er bis 1890er Jahren. Weiter zurück in der Zeit geht der Tscheche mit der Klaviersonate op. 1 von Johannes Brahms: ein jugendlich-temperamentvolles Stück, in dem der Einfluss von Ludwig van Beethoven noch deutlich hörbar ist. Brahms war 20 Jahre alt, als er die Sonate im Leipziger Gewandhaus eigenhändig uraufführte.

Anschließend, etwa ab 21:20 Uhr:
Haydn: Sinfonie Nr. 57 D-Dur (Heidelberger Sinfoniker / Thomas Fey)
Saint-Saëns: Fagottsonate G-Dur op. 168 (Dag Jensen, Fagott / Leonard Hokanson, Klavier)
Tschaikowsky: Ballett-Suite "Dornröschen" (Wiener Philharmoniker / James Levine)

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