"Der ernste, schweigsame Brahms, norddeutsch, protestantisch und unweltlich, schreibt Walzer?“, fragte ungläubig der Musikkritiker Eduard Hanslick, als Brahms ihm 1866 einige Klavierwalzer widmete. Doch eine Stadt löst das Rätsel: Wien.

Gaechinger Cantorey
Hans-Peter und Volker Stenzl, Klavier
Leitung: Hans-Christoph Rademann

Brahms: Liebeslieder Walzer op. 52
Brahms: Ungarische Tänze Nr. 2, 4 und 8
Mendelssohn: Aus "Lieder im Freien zu singen" op. 48 und op. 59

(Aufnahme vom 14. Juli 2017 aus der Lutherkirche)

Bereits wiederholt lebte der Komponist in der Walzermetropole und ließ sich von der Volksmusik inspirieren, die auf ihn wie ein Jungbrunnen wirkte. Die Liebeslieder-Walzer für vier Singstimmen und Klavier zu vier Händen führen es vor Ohren: Liebe und Leid sind niemals sonst derart anrührend und hinreißend in Walzer-Musik gesetzt worden. Die Gaechinger Cantorey unter Hans-Christoph Rademann schlägt mit tänzerischer Leichtigkeit außerdem den Bogen zu Felix Mendelssohns "Liedern im Freien zu singen“.

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