Sie bietet spektakuläre Klangfarben, aber man hört sie nur allzu selten: Die Orgel im Großen Saal der Alten Oper führt in ein faszinierendes Paralleluniversum.

Iveta Apkalna, Orgel
László Fassang, Orgel
Leitung: Peter Eötvös

Mozart: Ouvertüre zur Oper "Die Entführung aus dem Serail"
Eötvös: Dialog mit Mozart - Da capo für Orchester (Deutsche Erstaufführung)
Reger: Mozart-Variationen op. 132
Eötvös: Multiversum - Konzert für zwei Orgeln und Orchester

(Übertragung aus dem Großen Saal; auch in Surround)

"Ich setze alles in Musik um, was ich erlebe, was ich lese", so beschreibt Peter Eötvös seine Arbeitsweise. Der ungarische Komponist und Dirigent, der seit der letzten Spielzeit eine zweite Heimat beim hr-Sinfonieorchester hat, fühlt sich dabei immer wieder von Technik und Wissenschaft inspiriert. "Die Theorie der Parallelwelten, des Multiversums fasziniert mich besonders", sagt er.

In ein solches Paralleluniversum lädt er die Zuhörer mit seinem neuen, spektakulär dimensionierten Orgelkonzert ein, das er im Auftrag der Elbphilharmonie komponiert hat. Solistin ist Iveta Apkalna, die frisch gekürte Titularorganistin des neuen Hamburger Konzerthauses. Ein ganz eigenes Universum, parallel mit keinem zweiten: Mozart - mit ihm tritt auch Peter Eötvös in einen Dialog, der kurzweilig ist und gar nicht wissenschaftlich-technischer Natur. "Ein heiteres Stück mit einigen Fragmenten von Mozart" sei sein "Da capo für Orchester", das hier seine Deutsche Erstaufführung erfährt.

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