Ein Film ohne Musik? Undenkbar! Bewegte Bilder in aller Ruhe? Unvorstellbar. Schon die ersten Stummfilme Anfang des letzten Jahrhunderts wurden live von Pianisten begleitet. Das Leben draußen ist nie still, warum sollte es dann im Kinosaal ruhig sein? Außerdem musste das Piano das Rattern der Projektoren übertönen. Schon bei Chaplin und Co war am allerwichtigsten: Der Zuschauer soll große Gefühle entwickeln. Und so setzen Filmkomponisten aller Genres vor allem auf Emotionen.

mit Musik von Bernard Herrman, John Williams, Hans Zimmer, James Horner, Isaak Hayes, John Barry, Justin Hurwitz u.a.

Wenn es funktioniert, werden die bei den ersten Tönen abgerufen: die schrägen Streicher bei der berühmtesten Mordszene der Kinogeschichte (Marion unter der Dusche im Bates Motel), das dumpfe Stampfen, das den Weißen Hai ankündigt, Melodien, die untrennbar mit Sternenkriegen oder Dinoparks verbunden sind.

Filmkomponisten wie Hans Zimmer oder John Williams sind Superstars in Hollywood. Sie sind die wahren "Masters of Suspense" - die Meister der Spannung, sie liefern die Verstärkung der Emotionen: Liebe, Hass, Angst, Hoffnung. Ein Herz schlägt schneller, wenn die Musik den Zuschauer tief hineinzieht in die Leinwand. Wenn die Musik läuft, beginnt das Abenteuer. Und viele InterpretInnen werden wie ihre Titelsongs berühmt, berühmter oder sogar unsterblich.

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