Nicht mehr das Ideal des Belcanto, sondern düstere Wahrhaftigkeit ist die Essenz von Giuseppe Verdis Oper "Macbeth“. Monumentale Chorszenen kontrastieren mit dramatischen Arien und Duetten, in denen die Wahrheit zutage tritt.

Macbeth - Dalibor Jenis
Banquo - Vitalij Kowaljow
Lady Macbeth - Anna Pirozzi
Macduff - Piero Pretti
Malcolm - Patrick Cullen Gandy
Mörder - Marco Sportelli
Hofdame - Alexandra Zabala
Arzt - Nicolò Ceriani
u.a.
Chor und Orchester des Teatro Regio
Leitung: Gianandrea Noseda

(Aufnahme vom 21. Juni 2017 aus dem Teatro Regio)

Schottland im 11. Jahrhundert: Hexen prophezeien dem Feldherrn Macbeth, dass er König von Schottland wird. Mit Lady Macbeth, seiner Gemahlin, geht der Feldherr buchstäblich über Leichen, damit die Vorhersage sich erfüllt. Sie erfüllt sich nicht: Das Paar wird zum Opfer der eigenen Herrschsucht. „Macbeth“, frei nach Shakespeare, ist eines der dunkelsten Werke von Giuseppe Verdi. Vielschichtige Arien und Duette geben Einblick in die seelischen Abgründe des Paars. In Turin singt der slowakische Bariton Dalibor Jenis die Titelpartie, die italienische Sopranistin Anna Pirozzi ist Lady Macbeth. Am Pult steht Gianandrea Noseda.

Anschließend, etwa ab 22:20 Uhr:
Schumann: Violinkonzert d-Moll (Renaud Capuçon / Mahler Chamber Orchestra / Daniel Harding)

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