Podcast Kulturgespräch

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Heinrich Böll, geboren am 21. Dezember 1917 in Köln, Nobelpreisträger, Autor von Romanen, Kurzgeschichten, Hörspielen und Essays, ist ohne Frage einer der wichtigsten Schriftsteller der deutschen Nachkriegszeit. Er hat den sich neu formierenden Literaturbetrieb, die öffentliche Auseinandersetzung mit der Kriegsschuld und der Adenauer-Ära wie wenige andere geprägt. Heinrich Böll war ein politischer Denker, aber er war gerade nicht das "Gewissen der Nation", sagt Ralf Schnell. Für sein Buch "Heinrich Böll und die Deutschen" hat der Literaturwissenschaftler die intensive Beziehung des Dichters zu seinem Land untersucht - und die der Deutschen zu ihrem Dichter. Denn das, so Ralf Schnell, war Böll zu allererst: Ein Schriftsteller, dessen öffentliche Einflussnahme nicht von seiner literarischen Arbeit zu trennen ist.

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