"Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt", schrieb Friedrich Schiller vor zweihundert Jahren. Das Spiel bildet den Gegenpol zur Arbeit: Es ist freies Tun ohne Zweck und lebt vom Zauber des Unbestimmten.

Dennoch berührt es uns tief in unserem Innersten. Denn jedes Spiel erinnert uns an das richtige Leben: Wir probieren uns aus, sind kreativ, wetteifern mit anderen, schmieden Allianzen, entwickeln Strategien. Oder wir setzen alles auf eine Karte und hoffen auf das große Glück. Am liebsten spielen wir mit Menschen, die Anteil an unserem Schicksal nehmen: mit der Familie oder mit Freunden.

Ein Beitrag von Stefanie Pütz.

Sendung: hr2-kultur, Camino, 25.12.2017, 11:30 Uhr

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