Intuitiv spürt es fast jeder: Am besten lebt es sich, wenn man einen natürlichen Lebens-Rhythmus entdeckt und zulässt. Genau das aber fällt heutzutage schwer. Das Leben wir oft von einem einseitigen Übermaß bestimmt, die rhythmischen Bedürfnisse bleiben auf der Strecke. Was sollte geschehen, damit sich dies wieder ändert?

Der Mensch ist ein rhythmisches Wesen, alles Lebendige entfaltet sich rhythmisch. Das wussten die Menschen in der vormodernen Zeit. Sie lebten mit den Wiederholungen der Natur.

Im Zeitalter von Internet und Smartphone gibt es kaum noch Rhythmus. Vor lauter Zeitdruck und Stress bleiben die eigenen rhythmischen Bedürfnisse viel zu oft auf der Strecke. Ein Lebensmuster, das krank machen kann.

Zeitberater und moderne Herzforscher halten ein bewusstes Zurückerobern der natürlichen Rhythmen für möglich. Es sind die Zeiten dazwischen – Muße, Pausen und Übergänge – die dem Alltag wieder einen Rhythmus geben. In dieser Zeit, so heißt es, sei Gott zu finden.

Einn Beitrag von Lisa Laurenz.

Sendung: hr2-kultur, Camino, 01.01.2018, 10:30 Uhr

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