Historisches Museum
Strahlend neu: Historisches Museum Frankfurt Bild © picture-alliance/dpa

Der Saalhof ist die besondere Immobilie Frankfurts in historischer Bestlage: Wohnen, Schießen und Herrschen am Fluss, unter diesem Motto nutzten die Frankfurter Gebäude und Grundstück in historische Bestlage für die großen Events: vom staufischen Reichstag zur Wiedereröffnung des Historischen Museums. Der Saalhof bietet einen unverbaubaren Blick auf Sachsenhausen und ist unverkäuflich. Trotzdem wollen wir Sie in unserem kleinen Dossier von den Vorzügen dieses Frankfurter Filetstücks überzeugen - mit dieser satirischen Stadtgeschichte von Michael Quast und Rainer Dachselt, dem hr2-Saalhofgeflüster.

Hügel gut! Die erste Gentrifizierung Frankfurts

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Steinzeitmenschen

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Saalhofgeflüster - Folge 1

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Das Maintal im frühen Holozän, vor zehntausend Jahren: Wir stehen auf einer  Flußterrasse mit einer großartigen Aussicht auf endlose Weiten von Schotter und Auenlehm. Höchste Zeit für eine Aufwertung des Grundstücks: Wo später der Saalhof steht, beginnen geologische Fachkräfte mit Aufschüttungsarbeiten. Sie legen zwischen den Armen des Flusses hochwassersichere Hügel an. Im Süden der reißende Main, in den anderen Himmelsrichtungen urtümliche Moorsenken. Ein damals völlig unverbaubarer Rundblick. Der steinzeitlicher Siedler anlockt.

Frankenfurt - Ein Platz für junge Königsfamilien

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Momentaufnahme Karl der Große

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Saalhofgeflüster - Folge 2

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Als Karl der Große 794 in Frankfurt Synode hielt, wohnten dort schon einige Untertanen, wahrscheinlich in einem größeren fränkischen Gutshof. Und sie fieberten dem Besuch entgegen. Das Gebiet am späteren Domhügel wird Frankfurts teuerstes Wohngebiet – allerdings auch das einzige. Karls Nachfolger Ludwig, der Fromme, baut die versprochene Pfalz. Dort bringt am 13. Juni 823, Ludwigs Frau, die alemannische Gräfin Judith, ihren Sohn Karl zur Welt. 

Eine Mauer gegen das Umland – wie der Saalhof entsteht

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Kaiser Barbarossa

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Saalhofgeflüster - Folge 3

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Frankfurt, die Siedlung am Domhügel mit der Kaiserpfalz, 11. Jahrhundert. Unter den Karolingern Trendlocation, unter den Ottonen immerhin noch ein Hotspot des Reiches – die Salier gehen lieber in aufstrebende Boomtowns wie Speyer, Worms oder Canossa. Die Folge: Frankfurt verslumt, erst ist in der Pfalz ein Fenster eingeschlagen – dann brennt sie ab.

Weitere Informationen

Saalhofgeflüster - das Hörbuch

Wohnen, Schießen und Herrschen in Frankfurts historischer Bestlage
Autor: Rainer Dachselt
Erzähler: Michael Quast
Regie: Marlene Breuer
Ton und Technik: Ursula Potyra und André Bouchareb
In den Szenen: Dominic Betz, Rainer Dachselt, Uli Höhmann, Elias Huber, Arne Kapitza, Philippe Ledun, Lucie Mackert, Susanne Schäfer, Mathias Scheuring und Michael Quast
Produktion: hr2-kultur, Verlag: Henrich Editionen 2017
Nach einer Idee von Irmgard Burggraf, Historisch-Archäologische Gesellschaft, Frankfurt e.V.
1 Audio-CD, 75 Min, 14,95 Euro

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Geschichte wird gemacht – die Schlacht von Frankfurt (4)

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Ritter in Rüstung

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Saalhofgeflüster - Folge 4

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Warum heißt der Saalhof eigentlich Saalhof? Heute würde man sagen: weil die Marketingabteilung fand, dass das irgendwie geil klingt. Im 13. Jahrhundert benannte man Immobilien allerdings eher nach dem, was drin war: "Des rîches sâl", der Reichssaal in der Mitte der Burg war das Konferenzzimmer des Heiligen Römischen Reiches. Frankfurt ist unter den Staufern praktisch Hauptstadt. Während Berlin eher noch von Fröschen bewohnt wird, erfindet Friedrich der Zweite im Saalhof im Jahr 1220 den deutschen Föderalismus.

"Wollt ihr die totale Wetterau?" Knobloch und die Schultheißen (5)

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Das Wappen der Familie Knobloch aus Frankfurt

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Saalhofgeflüster - Folge 5

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Im 13. Jahrhundert kam noch nicht der Russe, da kam der Wetterauer. Rupert von Karben, Heinrich von Praunheim und andere Grundherren aus dem Umland waren Schultheißen von Frankfurt, also quasi Statthalter des Kaisers. Mit Sitz in der Stauferburg Saalhof: einer militärischen Machtbasis, die einen leicht auf dumme Gedanken bringen konnte. Gerlach von Breuberg, der Landvogt der Wetterau, hatte den Saalhof 1282 als kaiserliches Lehen erhalten:

Der Saalhof – nahe am Wasser gebaut (6)

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Ein Gemälde von Christian Georg Schütz, auf dem Bernusbau und Rententurm vor der Aufschüttung des Mainufers zu sehen sind

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Jakob Knobloch – der erste bürgerliche Besitzer des Saalhofs im 14. Jahrhundert – war ein typischer Frankfurter: wenig Sinn für Militärisches, umso mehr für Merkantiles. Er macht die alte Stauferburg zu einem Handelskontor und Quartier für Kaufleute, vor allem zur Messe.

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Marktschiff an Rententurm – der Saalhof im Spätmittelalter (7)

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Historisches Fahrtor Frankfurt

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Saalhofgeflüster - Folge 7

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Im Jahr 1439 wird der Saalhof Eigentum einer Ganerbschaft, also einer Art Eigentümergemeinschaft nach dem Prinzip "Jedem gehört alles!" - was leider auch bedeutet: Jeder darf über alles mitreden. Zum Beispiel über eine bauliche Aufwertung des Gebäudes. 

Luther kam nur bis zum Kornmarkt - Der Saalhof im Reformationszeitalter (8)

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hr2-kultur sendet 95 aktuelle „Thesen“ von Prominenten

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Martin Luther im Saalhof! Eine wunderbare Schlagzeile. Leider frei erfunden, denn Luther übernachtete bei seinen zwei Aufenthalten in der Freien Reichsstadt Frankfurt im Haus "Zum Strauß" am Kornmarkt, also nur in der Nähe des Saalhofes. Begrüßt wurde er von enthusiastischen Frankfurter Anhängern und einer Lieferung seines Lieblingsgetränks Malvasierwein.

Holländer und Schweden – der Saalhof im 17. Jahrhundert (9)

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Stich der Plünderung der Judengasse während des Fettmilch-Aufstands

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Saalhofgeflüster - Folge 9

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Im 17. Jahrhundert bleibt der Saalhof lange unverändert bis auf eine Dacherweiterung: 1604 kommen Zwerchhäuser im Renaissancestil aufs Dach, für 14.000 Gulden, das ist umgerechnet ziemlich viel. Der Fettmilch-Aufstand von 1614 beginnt als sozialer Aufstand und endet im Sturm der Judengasse. Der Rest der Stadt, darunter der Saalhof, bleibt unversehrt. Aber dann kommt der Dreißigjährige Krieg.

Fanatiker welcome! Die Saalhof-Pietisten (10)

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Portrait von William Penn

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Im Jahr 1655 erwähnt Hans Zeiller den Saalhof in der Topographia Hassiae – eine "Beschreibung vnnd eygentliche Abbildung der vornehmsten Stätte vnd Plätze in Hessen". Wer die Poesie der Immobilienbeschreibung kennt, weiß, dass das eher auf halbverfallenes Mauerwerk hindeutet. Völlig ruiniert kann der Gebäudekomplex aber nicht gewesen sein, immerhin nutzt ihn die kurfürstliche Gesandtschaft von Brandenburg als Quartier.

Barock am Main – Bernusbau und Brandenburger (11)

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Saalhof

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Im Mittelalter musste noch die feindliche Übernahme durch Umlandritter verhindert werden. 1696 fällt der Saalhof dann friedlich in Hanauer Hände: für 36.000 verkaufen ihn die Eigentümer aus dem Frankfurter Patriziat an die Hanauer Kaufleute Johann und Heinrich Bernus. Anscheinend ein gutes Geschäft für die Verkäufer, denn der Saalhof war hoch sanierungsbedürftig – heute würde man sagen: ein Objekt für den kreativen Heimwerker.

Sie spazierten nur einen Sommer – Goethe, Gretchen und der Saalhof (12)

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Gretchen und Goethe

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"Ging es nun in die Stadt herein, so ward jederzeit der Saalhof, der wenigstens an der Stelle stand, wo die Burg Kaiser Carls des Großen und seiner Nachfolger gewesen sein sollte, ehrfurchtsvoll gegrüßt." So berichtet Johann Wolfgang von Goethe in "Dichtung und Wahrheit" über Familienspaziergänge. Eine schicksalhafte Rolle spielte der Saalhof dann im Jahr 1764. Joseph der Zweite wird in Frankfurt gekrönt. Der 15-jährige Goethe zieht mit seinen Freunden durch die geschmückte Stadt, darunter auch seine Angebetete: Gretchen

Neoromanisch geht die Welt zugrund – der Saalhof und der Burnitzbau (13)

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Rententurm Burnitzbau

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Saalhofgeflüster - Folge 13

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1835 wird Annett Stoltze – die Schwester von Friedrich Stoltze für vier Wochen ins Gefängnis in den Rententurm gesperrt – weil sie beim Sturm auf die Hauptwache den Aufständischen Fluchthilfe geleistet hat. Sonst interessierten sich für den verfallenden Saalhof hauptsächlich junge Maler wie Carl Theodor von Reiffenstein. Er notiert: "Die Fenster mit den runden Scheiben waren meistens erblindet, auch fehlten der Scheiben manche und an Spinnweben war kein Mangel."

Höchste Eisenbahn am Maa – die Preußen kommen (14)

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Dampflok

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Im 19. Jahrhundert wird Frankfurt mehr oder weniger freiwillig eine moderne Stadt. Es gab zum Beispiel vier Bahnhöfe, einer im Osten, drei im Westen, wo die Züge von außen ankamen. Allerdings wenig Bereitschaft bei den Stadtpolitikern, diese Bahnhöfe zu verbinden. Wie alle scheinbar einleuchtenden ökonomischen Rezepte von vorgestern funktionierte auch dieses nur, solange die Konkurrenz es nicht besser machte. Frankfurt drohte von Orten mit durchgehenden Bahnstrecken abgehängt zu werden – und nahm eine städtische Verbindungsbahn in Betrieb. Die Trasse am Main ist heute noch zu sehen. Am 31. Juli 1859 war Einweihung.

Können Frauen Töne dichten? Das Hoch´sche Konservatorium im Saalhof (15)

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Clara Schumann

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Saalhofgeflüster - Folge 15

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Kaum ist die alte Freiheit fort, planen die Frankfurter ein Historisches Museum, um sich an sie zu erinnern. 1866, im Jahr der Preußischen Besetzung bringt der Historiker Friedrich Scharff vor dem Senat einen geeigneten Standort ins Spiel. Stattdessen wird 1871 die gotische Stadtwaage am Weckmarkt abgerissen – da kommt dann ein neugotisches Haus für das historische Museum hin: eine sehr frankfurterische Lösung. Den Saalhof kauft die Stadt allerdings auch und kann ihn Ende der 1870er Jahre gut gebrauchen: Dr. Joseph Hoch, ein vermögender Bürger, gründet eine Stiftung.

Vom Sitzungssaal zur Ruine – beinahe das Ende des Saalhofes (16)

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Frankfurt 1845

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Saalhofgeflüster - Folge 16

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Des Reiches Saal, ein stolzer Herrschaftsbau – das war der Saalhof das letzte Mal unter den Staufern gewesen. Am Ende des 19. Jahrhunderts finden die Frankfurter wieder eine herrschaftliche Verwendung. Die Preußen bringen Frankfurt eine mehr oder weniger demokratische Verfassung und eine Stadtverordnetenversammlung. Das preußische Dreiklassenwahlrecht wird allerdings nicht übernommen.

Ein Abriss genannt Wiederaufbau – der Saalhof in der Nachkriegszeit (17)

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Frankfurt 1945

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Saalhofgeflüster - Folge 17

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Das Maintal im mittleren zwanzigsten Jahrhundert: Erstmals seit der Steinzeit ist vom Frankfurter Domhügel wieder ein weiter Rundblick möglich. Allerdings nicht auf wildromantische Flußlandschaften, sondern auf Trümmer. Die Archäologen sind die Einzigen, die von der Zerstörung der Altstadt etwas haben. Die Frankfurter Baugeschichte liegt mehr oder weniger offen vor ihnen – sie entdeckten zum Beispiel endlich die alte karolingische Pfalz: auf dem Hügel und nicht, wie man lange geglaubt hatte, unter dem Saalhof. Den schwer beschädigten Saalhof entdeckte dagegen 1948 die Frankfurter organisierte Jugend. 

Erst muss die Geschichte fort – archäologische Abenteuer beim Bau des Historischen Museums (18)

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Historisches Museum 1972-2006

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Vor Baubeginn des Neuen Historischen Museums 1971, teilweise auf dem Gelände des alten Saalhofs: Archäologe Dr. Otto Stamm sollte mit seinen Mitarbeitern, Überreste sichten und notfalls vor dem Bagger retten. Stamm kämpft um die historischen Überreste des Saalhofs. Und führt Tagebuch. Schon früh lesen wir, dass "von der versprochenen bodendenkmalpflegerischen Unterstützung (durch die Stadt) nicht viel übrig bleibt".

Marx und Murks und Abrissbirnen – Das Historische Museum und der Saalhof in den 70er bis 90er Jahren (19)

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Lageplan Historisches Museum Frankfurt

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Saalhofgeflüster - Folge 19

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Die 70er und 80er Jahre in Frankfurt. Das neue Historische Museum am Saalhof sorgt bei vielen Besuchern für Unmut. Allerdings gar nicht so sehr wegen seiner Betonarchitektur. Eher störte man sich an modernen Konzepten. Für manche war schon die Cafeteria im Geschichtstempel ein Zugeständnis an den Pöbel. Andere störten sich an den viele Texttafeln und der politisch eingefärbten Museumspädagogik.

Lang net mehr gesehe! Der Saalhof ist wieder da (20. und letzter Teil)

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Saalhof Historisches Museum

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Saalhofgeflüster (Folge 20)

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Den Saalhof kannten lange Zeit die Touristen besser als die Frankfurter. Denn die Auswärtigen hatten wenigstens die Geäbude am Main auf ihren Selfies und Schnappschüssen vom Eisernen Steg. Die Einheimischen entdeckten ihre historische Premiumimmobilie ab 2009 wieder – da begann die Sanierung … die vor allem misslungene Umbauten der vorigen Renovierungen beseitigte.

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