"Der Wildschütz" Szenenfoto

(Aufnahme der Premiere vom 25. Mai 2019 am Staatstheater Kassel)

1. Akt

Der Dorfschulmeister Baculus will zu seiner Verlobung mit dem süßen Gretchen einen Rehbock schießen und wildert in fremden Gefilden. Zu dumm nur, dass er dabei erwischt wird. Der Graf von Eberbach droht, ihn aus seinen Diensten zu entlassen. Nur schweren Herzens entschließt sich Baculus, Gretchen zum Grafen zu schicken, um für ihn zu bitten, denn der Graf sieht das schöne Mädchen nicht ungern.
Da erscheint die Schwester des Grafen, die lebenslustige Baronin Freimann, zusammen mit ihrem Kammermädchen – beide als Studenten verkleidet.
Die Baronin bietet sich an, als Gretchen verkleidet ins Schloss zu gehen. Sie soll nämlich mit Kronthal, dem Schwager des Grafen, verheiratet werden und will ihn inkognito kennen lernen. Doch auch der will nicht ohne weiteres verheiratet werden und hat beim Grafen als "Stallmeister" Quartier bezogen.
Als das falsche Gretchen erscheint, sind Graf und Stallmeister entzückt und laden die ganze Baculus’sche Gesellschaft ins Schloss ein.

2. Akt

Auf dem Schloss hofft Schulmeister Baculus, die Gräfin von Eberbach auf seine Seite zu ziehen, um seine Kündigung abzuwenden. So gibt er sich als Kenner antiker Tragödien aus – eine Schwäche der Gräfin. Auch mit dem falschen Gretchen umgibt sich Baculus, wohlwissend, dass der liebestolle Graf ein Auge auf die Unschuld vom Lande geworfen hat. So auch Kronthal! Die beiden Herren spielen bei einer nächtlichen Partie Billard um die Gunst des Mädchens.

Zum Audio des 3. Aktes

Aktueller Song:
Lädt
Lädt
Lädt - Lädt
Lädt - Lädt
mit