Müssen wir uns wirklich noch fragen, was "deutsch" ist? Gerade jetzt, meint die Schriftstellerin und Philosophin Thea Dorn.

2011 veröffentlichte sie mit Richard Wagner das Buch "Die deutsche Seele". Gedankenreich und originell nahm es deutsche Besonderheiten von "Abendbrot" bis "Zerrissenheit" unter die Lupe.
Jüngst hat sich nun, so Thea Dorns Eindruck, die Debatte über Deutschland in ungute "Polarisierungen und Sackgassen" hinein manövriert. Sorge macht ihr, dass rechts außen im politischen Spektrum ein "verdumpfter, möglicherweise sogar wieder ethnisch oder rassisch aufgeladener Begriff" des Deutschen um sich greife. Die Gegenposition, das Thema Deutschland sei "kalter Kaffee", überzeugt sie nicht. Ihr neues Buch "deutsch, nicht dumpf" versteht sie als Versuch eines vernünftigen Nachdenkens über Patriotismus, Gemeinschaft, eine "Leitzivilität" und das Versagen des Bildungsbürgertums.

Das Gespräch steht nach der Ausstrahlung im Internet unter www.ardradiofestival.de zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Aktueller Song:
Lädt
Lädt
Lädt - Lädt
Lädt - Lädt
mit