Stundenlang haben sie ihre Nasen in Autoabgase halten müssen. Affen und Menschen. Damit Forscher am lebenden Objekt testen konnten, in welcher Dosis Stickstoffoxid mehr oder weniger schädlich ist. Die meisten, die von diesen Versuchen gehört haben, schnappen jetzt nach Luft, vor Empörung.

Auch die Chefs von Autokonzernen, die genau diese Experimente finanziell gefördert haben. "Kein Zweck heiligt solche Mittel" - in diesem Urteil scheinen sich diesmal fast alle einig zu sein. Aber was ist, wenn Tierversuche zur Entwicklung lebensrettender Medikamente führen? Wenn es also darum geht, Tiere, die im Gegensatz zu menschlichen Probanden keine Entscheidungsfreiheit haben, für unsere Gesundheit zu opfern?

Auf welcher Grundlage entscheiden wir dann? Nach festen Prinzipien? Nach Güterabwägung? Nach einer Hierarchie der Zwecke, einer Hierarchie der Lebewesen? Die Devise "Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass" wird uns jedenfalls nicht weiterhelfen.

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