Drei Tage Livemusik zum Geldverdienen - so der Plan der Organisatoren für das Festival in Woodstock, das am 15. August 1969 begann. Es klappt mit der Livemusik, alles andere endet in einer Katastrophe. Schlamm und Drogen statt Love and Peace.

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Massenandrang, Verkehrschaos, Toiletten- und Wasserversorgung brechen zusammen, Gewitterstürme lassen die Party zur Schlammschlacht werden. Weil es wegen der Masse von Fans nicht einmal Zäune gibt, fallen die Einnahmen flach und Woodstock endet auch finanziellen im Desaster.

Trotzdem leuchtet Woodstock bis heute wie Sternenstaub am Hippiehimmel, das Festival wird zum Mythos, verklärt zum politischen Event gegen das amerikanische Establishment. Dabei war es vor allem prägend in der Vermarktungspraxis danach. In keiner WG durfte das Live-Album fehlen, der dreistündige Dokumentarfilm zum Festival brachte endlich Geld. Und bis heute wird versucht, den Mythos am Leben zu erhalten. Warum eigentlich?

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