Noch fließt kein Gas durch die Pipeline Nord Stream 2. Aber je weiter ihr Bau voranschreitet, desto mehr politischen Zündstoff liefert sie. Zündstoff, der sich nur sehr schwer entschärfen lässt. Frankreich und mehrere osteuropäische Staaten fürchten, dass die Pipeline zum Gängelband werden könnte, das die EU energiepolitisch an Russland fesselt.

Was auch die US-Regierung nicht gerne sieht. Sie ist schließlich gerade auf Konfrontationskurs zu Russland gegangen und hält gar nichts davon, wenn die europäischen Alliierten mit dem "Feind" Geschäfte machen. Aber es hängen auch viele an der Pipeline, viele Interessenten. Nicht nur in Russland, sondern auch in europäischen Unternehmen. Sie alle haben bereits viel Geld in Nord Stream 2 gesteckt und erwarten satte Gewinne, wenn das Gas erst einmal fließt. Man darf also gespannt sein, wie viel dicke Luft, dünne Luft oder heiße Luft aus dieser Pipeline noch strömen wird.

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