"Sogar die Demokraten sagen jetzt, dass an unserer Südgrenze eine Krise und der nationale Notstand herrscht" - twittert US-Präsident Donald Trump triumphierend. Tatsächlich versuchen immer mehr Menschen, aus Lateinamerika von Mexiko aus in die Vereinigten Staaten zu gelangen: über 103.000 Migranten sind allein im März an der Grenze festgenommen worden.

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Was aber tut der amerikanische Präsident außer auf Twitter darauf hinzuweisen, dass er es ja schon immer gesagt hat? Seine Einwanderungspolitik setzt voll auf Abschreckung: er droht mit der bekannten Mauer, mit Soldaten an der Südgrenze und will das Staatsbürgerrecht verschärfen. Die geltenden Einwanderungsgesetze der USA hält Trump für "gefährlich" und er droht den Demokraten: wenn sie nicht helfen, die Gesetze zu ändern, wird er illegale Immigranten gezielt in die einwanderungsfreundlichen, von Demokraten regierten Städte schicken.

Das klingt schon nach Wahlkampf. Aber haben Trumps Gegner beim Thema Einwanderung etwas zu bieten, das den Einwanderern hilft und die Amerikaner politisch überzeugt? Und warum wollen eigentlich immer noch so viele Menschen in ein Land kommen, das sie scheinbar um keinen Preis haben will?

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