"Wir streiken, bis die Politik handelt!" Mit diesem Slogan gehen an diesem Freitag Schüler und Studenten weltweit auf die Straßen. Die Bewegung "Fridays for future" ruft auf zum globalen Klimastreik. Sie fordern, dass die Klimaziele eingehalten werden, eine umweltfreundliche Verkehrspolitik und eine schnellere Energiewende.

Ausgelöst wurden die Demos durch die 16jährige Schwedin Greta Thunberg, die seit Monaten freitags nicht in die Schule geht, um für nachhaltige Klimapolitik zu kämpfen. Die Proteste beschäftigen nicht mehr nur die Schüler und Studenten, die schwedische Aktivistin sprach inzwischen schon auf der Weltklimakonferenz, Politiker beziehen Stellung, Wissenschaftler reihen sich ein.

Seit Jahren wird der Jugend unterstellt, unpolitisch und nur an ihrer Selbstdarstellung interessiert zu sein. Kann aus diesen Demonstrationen eine neue Bewegung erwachsen? Eine Bewegung, die den Druck erzeugt, den die Klimapolitiker aller Länder schon lange bräuchten? Oder sind da nur Schulschwänzer auf den Straßen?

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