Top oder Flop heißt es jetzt - das britische Unterhaus entscheidet über das Brexit-Abkommen. Findet das Papier nicht die Zustimmung der Parlamentarier, ist das nicht nur eine Niederlage für die britische Premierministerin. Es droht der "harte" Brexit, es droht Chaos - darin sind sich Politiker und Beobachter einig.

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Aber was ist eigentlich am Chaos so schlimm? Schafft es nicht Raum für die Überprüfung bestehender Regeln? Vielleicht sogar für bessere neue Ordnungen? Für kreative Prozesse ist ein gewisses Maß an Chaos hilfreich, darin sind sich Kreativitätsforscher einig. "Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern zu gebären" schrieb Nietzsche. Struktur und Klarheit werden dabei allerdings als die nötigen Gegenspieler des ungeordneten Durcheinanders gebraucht.

Wann also wird Chaos gefährlich - für Prozesse, für Systeme, für Staatenbündnisse?

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