Sie kommen beispielsweise aus Mardin, der türkischen Provinz an der syrischen Grenze. Flüchtlinge aus dem libanesischen Bürgerkrieg in den achtziger Jahren.

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zum Artikel Verachtung für den Staat - Arabische Clans in Deutschland

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Staatenlos, entrechtet, arm. Und sie kommen nach Westeuropa, nach Deutschland, beziehen staatliche Hilfe, finden Arbeit. Manche landen aber auch im Untergrund. Drogenhandel, Schutzgelderpressung, illegales Glücksspiel, das ist ihr Geschäft. Der Familienclan hält zusammen, hat seine eigenen Gesetze.

Der Staat steht außen vor, auch weil es kein Land gibt, in das sie abgeschoben werden können. Und sie breiten sich aus. Berlin, Essen, Bremen. Jetzt hat der Gesetzgeber die Möglichkeit geschaffen, Immobilien zu enteignen, wenn nicht klar dargelegt werden kann, woher das Geld dafür stammt. Ein erster Schritt auf einem langen Weg aus der Machtlosigkeit?

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