Es ist Regenzeit in Indien - Fluch und Segen zugleich. Der Monsun überschwemmt Dörfer und Felder, gleichzeitig aber bringt er das Wasser, das Indien so dringend braucht.

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Die wunderbaren tropischen Bäume in Neu Delhi recken sich dem lebensspendenden Nass entgegen, und sie leuchten jetzt in sattem Grün, wo vor dem Monsun das trübe Grau der Schadstoffe auf den Blättern lag. Ohne diese Bäume, die einst ein Brite pflanzen ließ, hätte das moderne Delhi keinen Charme und keine Lebensqualität. Sie spenden Schatten in der unbarmherzigen Sommerhitze. Die Bäume sind außerdem Luftfilter in einer Metropole mit der schlechtesten Luft der Welt. Außerdem sind die Parks Oasen der Erholung im Chaos der Millionenstadt. Aber Bäume allein werden Indien nicht helfen, den Klimawandel zu bewältigen.

Was unternimmt also die indische Regierung, um Treibhausgase zu reduzieren? Sie muss jedenfalls eine Balance schaffen zwischen Wirtschaftswachstum und Umweltschutz. Leicht ist das nicht. Denn Indien muss über eine Milliarde Menschen ernähren und einer jungen Bevölkerung Perspektiven für die Zukunft bieten.

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