Podcast Alternativlos? Trump und die Mauer

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In den USA hat bereits der Wahlkampf um das Weiße Haus begonnen. Dass er dreckig werden wird, können die Amerikaner jetzt schon riechen. Mülleimer quellen über, weil vor Weihnachten eine Haushaltssperre für den öffentlichen Dienst verhängt wurde. Präsident Trump will Milliarden Dollar für den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko. Eine Forderung, die die Mehrheit der Demokraten im Kongress ablehnt. Das ist ein Machtkampf, bei dem alle Augen auf Washington gerichtet sind. Und jeder ahnt: Die Mauer wird zum Dauerbrenner auch des kommenden Wahlkampfs um das Präsidentenamt. Was aber denkt man auf der anderen Seite der Grenze in Mexiko? Dort, wo noch im vergangenen Jahr Tausende Migranten aus Mittelamerika ausharrten, um ins gelobte Land zu kommen? Für den neuen mexikanischen Präsidenten sind sie ein Problem, so wie die Mauer, die der Mann im Weißen Haus unbedingt errichten will. Höchste Zeit also für einen „deal“ in der Migrationspolitik, für ein politisches Konzept, das die Länder südlich der US-Grenze einbezieht. Wer hat die Geduld und Weitsicht dafür?

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