Lange war Lissabon die heruntergekommene Hauptstadt eines längst untergegangenen Weltreichs. Heute ist die Stadt am Fluss Tejo ein Anziehungspunkt für Touristen und Künstler. Allerdings muss der Besucher gut zu Fuß sein. Lissabon liegt auf sieben steilen Hügeln. Auf sie muss man rauf, vor allem in die einst verfallende Altstadt, die Alfama. Die wird seit einigen Jahren wieder aufgemöbelt, ist ein attraktives Wohn- und Ausgehviertel geworden. Architekten und Planer verschönern ihre Stadt durchaus liebevoll. Sie sind es nicht, die die alten Kacheln, die Azulejos, von den Hauswänden reißen. Das schnöde Geschäft erledigen leider Fliesendiebe. Wenigstens kann keiner die berühmte Straßenbahn mit der Nummer 28 klauen. Sie rattert schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts durch die Altstadt. Unten am Tejo sind aus ehemaligen Hafenbaracken und Docks angesagte Clubs und Bars geworden, in denen Einheimische wie Besucher das Leben genießen.

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